Ist der christliche Gott zu „lieb“?

Das Jüdische Museum in Frankfurt zeigt noch bis Juli eine super interessante Ausstellung über Rache. Sie ist auch eine Herausforderung für das christliche Gottesbild. Lest hier meinen Bericht über die Ausstellungseröffnung Ich finde, über dieses Thema müsste mehr diskutiert werden.

Christentum ohne Inhalt

Ich wollte noch kurz diesen Gedanken hier droppen. Vor ein paar Tagen las ich dieses Interview mit zwei Theologen "Ist Gott passé? Über das Schwinden der Religion." Ich finde ziemlich interessant, aber irgendwie auch typisch und gar nicht selten, wie hier Religiosität und Christentum einfach durcheinander geworden werden. Offenbar ist es ganz egal, in welche... Weiterlesen →

Warum die nächste EKD-Ratsvorsitzende ein Frau sein muss

(Diesen Text schrieb ich für die Oktober-Ausgabe des Hessischen Pfarrblatts). Der Ratsvorsitz der Evangelischen Kirche in Deutschland muss neu besetzt werden, weil Heinrich Bedford-Strohm sich nicht mehr zur Wahl stellt. Sieben Gründe, warum es eine Frau werden sollte. Erstens: Aus mathematischen Gründen. Seit Theophil Wurm 1945 erster Ratsvorsitzender der EKD wurde, gab es 13 Ratsvorsitzende,... Weiterlesen →

„Call it God, call it my gut“

Heute hörte ich diesen Podcast über Schwarze Frauen in den Wirtschaftswissenschaften, und eine der darin Interviewten, nämlich Anna Gifty Opoku-Agyeman, schildert darin, wie sie einmal eine Eingebung hatte und daraufhin eine bestimmte Entscheidung traf. Und sie kommentierte das mit den Worten: Call it God, Call it my gut Hat mich kurz zucken lassen, dann dachte... Weiterlesen →

Schöpfung? Welche Schöpfung? Über Gott als Konzept

Kürzlich kam ein schöner Tweet von @treeburger mit diesem Bild und dem Kommentar: In Bezug auf die Schöpfung finde ich die Darstellung aus dem 19 Jh besonders eindrücklich: die "Schöpfung", Hervorbringen von Leben durch einen mittelalten Herrn, der gebeugt in der Luft herumfuchtelt? Solche Vorstellungen können eig. nur Männer entwickeln. Der fünfte Schöpfungstag. Gott bei... Weiterlesen →

Laber-Passepartout

These: Die zutreffende (christliche) Einsicht, dass man nicht ohne Schuld durchs Leben kommt, wird immer häufiger als Laber-Passepartout eingesetzt, der falsche Entscheidungen nachträglich entschuldigen soll. Er kommt für meinen Geschmack oft viel zu leicht über viele Lippen. Denn: Es ist dann immer noch Schuld. Festzustellen, dass wir alle schuldig werden, ist eben genau keine ENTSCHULDIGUNG.

Female Choice und die Religion

"Female Choice" ist in der Biologie ein Prinzip, wonach die Weibchen sich aussuchen, mit wem sie sich paaren, und die Männchen daher in eine Konkurrenz zueinander geraten. In den menschlichen Zivilisationen ist das irgendwann umgekippt, ungefähr im Neolithikum, das Patriarchat wurde eingeführt (darüber habe ich kürzlich schonmal ein Buch gelesen) und die Monogamie. Die Frauen... Weiterlesen →

Meine #LaTdH im Eulemagazin

Guten Morgen! Die „Links am Tag des Herrn“ ( = merkwürdiger Christeninterner Audruck für Sonntag) im Eulemagazin kommen heute von mir Beim Zusammenstellen fiel mir auf, dass es zwischen dem Frauenkampftag und dem Christentum eigentlich inzwischen Null Verbindungen gibt. Der Frauentag findet in der christlichen Publizistik-Bubble keine Aufmerksamket, und das Christentum bzw. Religion generell spielt... Weiterlesen →

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