Ich monitore gerade Texte zum Thema Sterbehilfe, und dabei fällt mir auf, dass von christlicher Seite als Argument gegen eine Freigabe von Sterbehilfe immer wieder die Unverfügbarkeit des Lebens ins Feld geführt wird (zum Beispiel hier). Ich bin auch der Ansicht, dass es gute Gründe dafür gibt, einen allzu lockeren und nur auf das Prinzip... Continue Reading →
Mission not impossible
Im Zuge der aktuellen Diskussion über die neue Mitgliederstudie der Evangelischen Kirche in Deutschland erstaunt mich, wie selbstverständlich der christliche Glaube gleichgesetzt wird mit der Verbundenheit zur Institution Kirche oder dem Gebrauch speziell christlicher Terminologie. Das Ergebnis zeigt – wenig überraschend, wie ich finde – dass die Haltung zur christlichen Religion gewissermaßen „extremer“ geworden ist.... Continue Reading →
Beyond Monotheism: Die Autobiografie von Rosemary Radford Ruether
„Religion is a human construction. To say this is simply to say that all human culture is a human construction.“ Mit diesem Satz beginnt Rosemary Radford Ruether ihre Autobiografie, und er ist so simpel wie wahr. Auch wenn es immer noch Religionsverwalter gibt, die glauben, die absolute Wahrheit zu wissen, oder Witzbolde, die glauben, alle... Continue Reading →
Religion und Depression
Die Wissenschaft hat festgestellt, dass religiöse Menschen depressiver sind als Atheist_innen. Und dass religiöse Menschen weniger depressiv sind als Atheist_innen. No comment.
Gedankensplitter zu Kirche und Social Media
Vergangene Woche war ich in Nürnberg bei einem Workshop der Evangelischen Stadtakademien in Bayern - mein Vortrag steht als Audio zum Nachhören hier. Während der Vorbereitung hatte ich das Buch "The Social Media Gospel" von Meredith Gould gelesen, außerdem konnte ich dann in Nürnberg selbst einen interessanten Vortrag von Daniel Kraft, dem Kommunikationschef der Bundeszentrale... Continue Reading →
Eine Frage bezüglich der Weihnachtsgeschichte
Heute in der Christmette wurde - Überraschung - die Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Und dabei ist mir zum ersten Mal eine Frage gekommen, die ich gerne mal in den Raum stelle: Nämlich warum die Hirten sich zuerst das Kind in der Krippe anschauen mussten, um von der Botschaft der Engel, heute wäre der Erlöser geboren worden, überzeugt... Continue Reading →
Blogstöckchen: Fünf Fragen
Von Andrea Mayer-Edoloeyi wurde mir ein Blogstöckchen zugeworfen mit fünf Fragen, die ich hier gerne mal rasch beantworte: 1. Jede/r braucht mal eine Auszeit. Wann sind bei Dir die digitalen Gadgets bewusst off? Oder gibt es das nicht? Auszeit hängt für mich nicht damit zusammen, welche Gadgets ich benutze. Aber ich halte seit einiger Zeit... Continue Reading →
Warum man Gott nicht mehr als „Herrn“ beschreiben kann
Angeregt von diesem Blogpost von Matthias Jung habe ich das Bedürfnis, einmal aufzuschreiben, warum es meiner Ansicht nach nicht möglich ist, Gott heute noch als "Herrn" zu beschreiben. Diese in den Kirchen (immer noch) weit verbreitete Gepflogenheit ist von feministischen Theologinnen schon lange kritisiert worden, mein Einwand gegen den Begriff ist also nicht originell. Allerdings möchte... Continue Reading →
Oder wie würdet Ihr das nennen?
Ich nehme an, viele von euch kennen das, was mir heute passiert ist, oder zumindest sowas Ähnliches. Es war ein Sommertag in Frankfurt, in warmem Sonnenschein fuhr ich Rad, bog ein in einen Waldweg, sah die Herbstfarben an den Bäumen und hatte ein Gefühl, eine Erkenntnis, eine Klarheit von "WOW". In christlichen (oder generell religiösen?)... Continue Reading →
Gott kann uns nicht helfen, aber wir ihr_ihm
Mit der Allmacht Gottes habe ich es ja nicht so, zumindest driftet diese Vorstellung vom Allmächtigen leicht in Zerbilder des großen Zampanos ab, der irgendwo sitzt und macht, wozu er gerade Lust hat (oder was er jeweils für gerecht findet). Deshalb freute es mich, als ich neulich mal wieder in dem Buch "Das denkende Herz"... Continue Reading →
