Absoluter Gott, relativer Mensch

Ach, wie wäre das schön, wenn wir uns einfach so über Gott unterhalten könnten. Aber es sitzen da immer so viele andere Leute noch mit am Tisch. Gerade habe ich das Buch "Gott glaubt an den Menschen" von Mouhanad Khorchide gelesen. Ich finde die Frage spannend, wie sich das muslimische und das christliche Gottesbild voneinander unterscheiden. Ich... Continue Reading →

Begreifen, dass Gott tot ist

Übermorgen ist wieder Karfreitag, das Stiefkind unter den Feiertagen. Man weiß nicht so recht, was damit anfangen. Klar, man kann sich aufregen, dass öffentliche Tanzveranstaltungen verboten sind, aber das ist irgendwie doch kleinkariert. Zumal die Debatte um das Tanzverbot in den vergangenen Jahren fast das Einzige war, was man vom Karfreitag überhaupt noch mitbekommen hat. Der, wie manche... Continue Reading →

Tod, Naturwissenschaft, und Glaube

Nachdem ich das F-Klasse-Buch von Thea Dorn damals ein bisschen verrissen hatte, war ich neugierig, mit welchen Themen sie sich weiterhin beschäftigt. Zum Glück habe ich nicht nur einen politisch-feministischen Blog, sondern auch einen religiös-theologischen, denn darum geht es hier eher: Dorns aktueller Roman "Die Unglückseligen" behandelt den Tod und die Frage, wie man ihn besiegen kann... Continue Reading →

Karwoche ist Carewoche

Die Karwoche hat im Kirchenjahr häufig nur noch theoretisch, für die meisten Menschen ganz praktisch aber keine große Bedeutung mehr. Karfreitag wird für viele einfach unter "Osterfeiertage" subsummiert, der Sinn des Festes und das, was dort Thema ist, bedeutet nur noch einer Minderheit auch der Christinnen und Christen etwas. In diesem Jahr hat eine Gruppe von Frauen... Continue Reading →

Das Wasser, in dem wir schwimmen, ohne es zu sehen

Ich empfehle euch, diese interessante Podiumsdiskussion anzuschauen über Staat und Religionen.   Ich hätte mir gewünscht, dass die Diskussion noch mehr auf die Einstiegsthese von Yasemin Shooman und Hannah Tzuberi eingegangen wäre: Dass nämlich die gesamte Religionsdebatte in Deutschland - gerade auch wie sie von atheistischer oder säkularer Seite geführt wird - sich sehr stark aus... Continue Reading →

Twittern und Beten

Ina Praetorius hat sich kürzlich in ihrem Blog über „postsäkulare Transzendenz“ Gedanken gemacht (englischer Text). Darin schreibt sie über die Notwendigkeit, Formen zu finden, die den Sinn religiöser Praktiken erhalten, sie aber von der Engführung auf bestimmte konfessionelle Traditionen zu lösen, da sie normalerweise bei säkularen Zusammenkünften nicht mehr funktionieren, wo ja in der Regel... Continue Reading →

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen?

"Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" - dieser Satz von Paulus wird häufig zitiert, und zwar in der Regel falsch. Die einen führen es als Beleg dafür an, dass auch Paulus gegen ein Bedingungsloses Grundeinkommen wäre, weil nur die, die arbeiten, auch essen sollen (was offenbar als Metapher für "Geld bekommen" gelesen wird). Die anderen... Continue Reading →

Diese leidige Sache mit Adam

Gerade ist ein Sammelband mit Vorträgen und Aufsätzen von Helen Schüngel-Straumann erschienen, einer der wichtigsten feministischen Alttestamentlerinnen. Ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt, ist die Sache mit Adam und Eva (auch mich beschäftigt das Thema schon länger, ich kam damals über die jüdische Theologin Eveline Goodman-Thau drauf). Bekanntlich hat die christliche männliche Theologie aus der biblischen Urgeschichte... Continue Reading →

Dankbarkeit niemand bestimmtem gegenüber

Eine Sache, die mich sehr ärgert ist, wenn mir Dankbarkeit dafür abverlangt wird, dass ich in einer Gesellschaft lebe, in der Frauen relativ gleichgestellt sind, in der es relativ wenig krasses Patriarchat gibt. Aktuelles, ganz kleines Beispiel war eine Reaktion auf meinen gestrigen Blogpost über das neue Freundschafts-Icon bei Facebook, worauf jemand meinte: Jetzt würde sich... Continue Reading →

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