Sachen, die ich neu über Maria Magdalena gelernt habe

An diesem Wochenende fand die feministisch theologische Sommerakademie statt, und es ging um Maria Magdalena. Über sie habe ich ja schon häufiger geschrieben, nämlich: einen Vortrag von 2009, einen Blogpost Der Mythos von Maria Magdalena und die Rezension des großartigen Buches von Silke Petersen über Maria Magdalena. Jetzt gab es wieder einige neue Erkenntnisse, die... Weiterlesen →

Gottes Geschlecht

Man kann wieder ins Museum, und ich habe die Gelegenheit genutzt, um mir die Ausstellung “The Female Side of God” anzuschauen, die noch bis Ende des Monats im Jüdischen Museum in Frankfurt/Main gezeigt wird. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich fand sie zum Nachdenken anregend. Was eigentlich ist “weiblich” im Zusammenhang mit “Gott”?... Weiterlesen →

Laber-Passepartout

These: Die zutreffende (christliche) Einsicht, dass man nicht ohne Schuld durchs Leben kommt, wird immer häufiger als Laber-Passepartout eingesetzt, der falsche Entscheidungen nachträglich entschuldigen soll. Er kommt für meinen Geschmack oft viel zu leicht über viele Lippen. Denn: Es ist dann immer noch Schuld. Festzustellen, dass wir alle schuldig werden, ist eben genau keine ENTSCHULDIGUNG.

Zwei Fragen zu Karfreitag und Ostern

Rund um die Ostertage habe ich auf Facebook zwei Fragen zur Diskussion gestellt, die zu vielen interessanten Antworten geführt haben, die ich hiermit gerne festhalten möchte: Mein Wunsch für dieses Ostern: Dass mir jemand mal erklärt, was dieses "Der Tod hat nicht das letzte Wort" eigentlich bedeuten soll. Es wird immer gepredigt, dass Gott mit... Weiterlesen →

Female Choice und die Religion

"Female Choice" ist in der Biologie ein Prinzip, wonach die Weibchen sich aussuchen, mit wem sie sich paaren, und die Männchen daher in eine Konkurrenz zueinander geraten. In den menschlichen Zivilisationen ist das irgendwann umgekippt, ungefähr im Neolithikum, das Patriarchat wurde eingeführt (darüber habe ich kürzlich schonmal ein Buch gelesen) und die Monogamie. Die Frauen... Weiterlesen →

Meine #LaTdH im Eulemagazin

Guten Morgen! Die „Links am Tag des Herrn“ ( = merkwürdiger Christeninterner Audruck für Sonntag) im Eulemagazin kommen heute von mir Beim Zusammenstellen fiel mir auf, dass es zwischen dem Frauenkampftag und dem Christentum eigentlich inzwischen Null Verbindungen gibt. Der Frauentag findet in der christlichen Publizistik-Bubble keine Aufmerksamket, und das Christentum bzw. Religion generell spielt... Weiterlesen →

Wenn DÄRRRR HÄRRRR dich in Großbuchstaben anschreit

Heute die Basisbibel bekommen. Dachte, das sei ein schönes Projekt, eine Bibel in verständlicher Sprache, juchei: Eine neue Übersetzung in klaren, einfachen Sätzen, ohne Verschachtelungen und Schnörkel (allerdings nicht mit "Leichter Sprache" zu verwechseln). Vorneweg, das mit der Verständlichkeit ist tatsächlich gelungen. Aber trotzdem kann ich diese Bibel nicht lesen. Denn durchgängig wird darin der... Weiterlesen →

Offene Frage: Was soll das heißen, Gott ist bei uns?

Nach dem Weihnachtsfest bleibt für mich noch eine offene Frage: Was muss man sich darunter vorstellen, dass „Gott bei uns ist“? Nach dem inflationären „Fürchtet euch nicht“, über das ich hier schon schrieb, war „Gott bei uns“ der zweithäufigste Textbaustein in kirchlichen Verlautbarungen und Predigten in diesem Jahr. Aber es wurde selten versucht, zu erklären,... Weiterlesen →

Der katholische Gender-Wahn

Falls jemand die Weihnachtspredigt des Bischofs von Passau, Stefan Oster, im Original nachlesen, abheften oder sonst etwas will. Ich finde, sie ist ein Zeitdokument, weil sie sowohl die katholische (meiner Ansicht nach häretische) Familienideologie entfaltet, als auch den arrogant-paternalistischen "wir haben aber Verständnis für eure armen Seelen"-Duktus, als auch die Überschneidungen dieser Ideologie mit der... Weiterlesen →

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